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Aug
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„follow u“ im Dunkeln / „Follow U“ in the Dark

Donnerstag, 19. August 2010

Die CDs sind da…. und zwar alle 3 Pakete auf einmal.
Ich investiere ungefähr 190 Dollar in Zollgebühren und freue mich wie sau.
Eine Angestellte des Hotels hat den Zoll für mich vorgestreckt.
Maria! Gott sei Dank. Die hätten es sonst wieder mitgenommen.
Auch Rapid Fire Theatre hat mir den Zoll vorgestreckt.
Ich finde das unglaublich nett.
Zuhause öffne ich alle Pakete und bereite mich auf den ersten Auftritt vor.
Ich geh einen Kaffee mit John trinken und erlebe ein heftiges erstes Set.
Es wird das wirtschaftlich erfolgreichste Set meines Lebens.
Heftig nette Reaktionen.

Mit John gehe ich zu mittag essen. Burger bei Chillies.
Es tut gut, einen Freund zu Besuch zu haben.
Ich ruhe mich etwas aus
und gehe dann zu meiner Primetime-Show um 20.15 Uhr auf der grossen Bühne.
Hier erebe ich nun erneut mein wirtschaftlich bei weitem erfolgreichstes Set.
Und auch so. Es wird total schön.
300-500 Menschen zerstreut auf der Wiese feiern mit mir ein Cellokonzert.
Das F-Wort fällt selten, aber es fällt.
Eine der Bourlesquetänzerinnen aus der ersten Late-Night kommt im Kostüm an die Bühne.
Ihr Lächeln raubt mir den Atem. Sie hat asiatische Wurzeln und ist traumhaft schön.
Sie kauft meine CDs. Ich schwelge dahin und beende mein Set mit „follow u“ im Dunkeln!
Die Reaktionen sind heftig und der Strom der Spendenden und Kaufenden will kein Ende nehmen.
Ich habe so etwas noch nie so heftig erlebt.

Auf Scratch ist Verlass und es wird wieder eine super Show mit den Beiden.
Ich habe eine Stelle auf „Umbra“, die klingt als öffne ich eine Tür oder einen Sarg, wenn ich streiche.
Diesmal öffnet Arlen die Vagina eines Avatars
(Ein Mix aus Titanic und Avatar wurde an dem Abend gefordert) zu meinem Knarzen.
Es ist so widerlich, dass wir uns Zeit nehmen und sich die Vagina so weit öffnet
bis Kevin (Leonardo di Caprio) komplett in die Avatar-Frau schlüpft.

John ist unterdessen im „Blues on Whyte“,
einem legendären Blues und Bluegrassschuppen unter meinem Hotel.
Um halb zwölf treffen wir uns und er geht mit mir in die Latenight-Show.
Jakob Banagan spielt einen Hip-Hop-Song auf einem Banjo.
Der Comedian Martin Dockery aus New York gefällt mir sehr.
Er erzählt lustig seine Alltagserlebnisse rund um seinen Job als Comedian.
In dieser Episode scheisst er mit Durchfall seiner Ex-Freundin ins Bett. Sehr lustig!!!

John und ich gehen zu mir. Chillen und reden.
Er schenkt mir ein Zippo-Feuerzeug und ich ihm meinen neuen Glücksbringer.
(Ich kaufe ihn mir noch mal nach.)
Eine Umarmung.
Abschied.
Er kommt mich nächstes Jahr in Berlin besuchen
und ich versuche mich in Winnipeg zu bewerben (Folkfest und Fringe).

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Thursday, August 19, 2010

The CDs are here… that is, all 3 packages at once.
I’m investing about 190 bucks into custom duties and am happy.
An employee of the hotel advanced the duty for me.
Mary! Thank God! Otherwise they would have taken it with them again.
Even the Rapid Fire Theatre advanced me the duty.
I think that’s unbelievable nice.
At home I open up all packages and prepare for the first gig.
I go have a coffee with John and spend an impetuous first set.
It becomes the economically most successful set of my life.
Immensely nice responses.

I go to have lunch with John. Burger at Chillies.
It’s pleasant o have a friend visiting you.
I relax a bit
And afterwards leave for my Primetime-Show at 20:15 on the big stage.
Here I again enjoy my –by far- economically most successful set.
But it becomes really nice, anyway.
300 up to 500 people spread all over the meadow
Celebrating my cello concert!
The F-word gets rarely dropped, but it gets dropped.

Jakob Banagan performs a Hip-Hop song on a banjo.
I really like the comedian Martin Dockery from New York.
He tells funny everyday- experiences round about his job as a comedian.
In this episode he shits with diarrhoea into his ex-girlfriend’s bed. Very funny!!!

John and me are heading to my place. Chill and talk.
He gives me a Zippo- pocket lighter and I give him my new talisman.
(I’ll buy a new one later.)
A hug.
Farewell.
He’ll come to see me in Berlin next year
And I’ll try to apply at Winnipeg (Folk festival and Fringe).

Cellolitis @ Edmonton Fringe 2010 (Photo by Kurt Bauschardt)

Kurt Bauschardt on flickr


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