Archive for October, 2010

31
Oct
10

US 6 (Countdown …9…8…)

Countdown: 9 Tage

Eine Euphorie packt mich.
Mein Hauptproblem bei der Hip-Hop-CD sind die Beats.
Da wurde mir kurzerhand Chris geschickt vom Schicksal.
Ein Drummer aus Florida, der in Atlanta neu Fuss fassen will.
Er zog zur selben Zeit wie ich in die „Bass-Lofts“.
Wohnt 2 Türen weiter.
Seit 2 Monaten quatschen wir gelegentlich über Musik.
Er ist extrem leidenschaftlich,
was ich selten finde und sehr liebe im „Dienstleistungs-Sektor“: Musik der westlichen Welt.
Er wird nun noch spontan den Tornado Walk auf der Hip-Hop-EP bereichern.
Heut spielt er mir Stücke seiner ehemaligen Band „Rusted Souls“ vor.
Ein böses Schlagzeug!
Exakt was wir brauchen. Auf den letzten Drücker.
Es ist immer so mit der Musik und der Liebe.
Die Dinge entwickeln sich und dann gibt es diese Portion „Zufall“, „Glück“,
„unterbewusste Kommunikation“, „eine höhere Macht“…
Ich habe noch keinen Namen dafür gefunden in diesem Leben.
Es läuft immer alles so gut, wenn ich frei lebe. Fuck.
Es ist eines der Dinge, die ich mitnehme nach dieser Tour:
Ich glaube an eine Macht. Ein Schicksal, dass sich fügt. Definitiv.
Ich skype mit meiner Freundin.
Heimweh.
Danach lerne ich einen Deutschen kennen.
Andreas.
Er ist hier Tischler seit 14 Jahren und nun neuer Nachbar von „Dad’s Garage“.
„Hatte noch nie Heimweh“!
Als er mir die Gründe aufzählt, warum er damals Deutschland verlassen wollte,
fällt mir wieder ein, warum ich manchmal Unlust verspüre zurück zu kommen.
Na toll!
Es hing sehr mit seiner Selbständigkeit zusammen.
Verstehe ich völlig. Habe viel mit Tischlern telefoniert in meiner Zeit bei der Versicherung.
Hartes Einzelhandel-Dasein im Feuer der Behörden! Allein die Feuerversicherung… Uuuuuiiii…
Hier ist erstmal „Geht nicht, gibt es nicht“ angesagt.
In Deutschland gibt es immer diesen „ja, aber -Moment“
„In Amerika ist erstmal alles möglich“,
sagt mir Bill, ein Techniker von Dad’ s Garage, als es um lauten Sound geht.
Und ja, ich glaube, dass diese Einstellung „amerikanisch“ ist.
Dir reden hier weniger Leute rein.
Ähnlich wie in Kanada habe ich hier noch nie „mach mal leiser“ gehört beim cello-lieren.
Im Gegenteil!
Wenn hier einer wild und laut kreischt und sich hingibt sorgt das für Furore.
Nicht Angst oder Abstossung!
Nine Inch Nails… verstehe ich immer besser.
Hätte es in Deutschland funktioniert?
Es gab hier für mich diesen einen atemberaubenden Moment bei Theatersport,
wo ich ein Solo spielen durfte und die Begeisterung mit jeder Loop-Einspielung im Tornado Walk wuchs.
Hin zu einem fulminantem Solo.
Ich habe noch NIE eine solche Energie zurück bekommen!
Das Publikum kann hier Himmel und Hölle seien.
Laut ist es auf jeden Fall.
Ich würde soweit gehen und sagen, jeder Amerikaner würde Musik von sich aus aktiv „beschützen“, sollte sie bedroht werden (ja! z.B. durch Christen, die das Intervall „kleine Terz“ verbieten wollen, Moslems, die behaupten, es sei unzüchtig Musik zu spielen; Nihilisten, Nazis oder Bayrische Minister, die Angst vor freiem Geist haben… Darf Chick Corea eigentlich wieder in Bayern auftreten? Ich mein, die spielen auch Nazimusik in München…)

Abends sitze ich in Eddies Attic in „Decatur“.
Ben hat mich eingeladen. Er featured da heute einen Musiker.
Es ist ein herrlicher Raum im 1. Stock mit Holzboden.
In der Ecke Vorhang vor der Wand und eine Bühne in der Form eines Kuchenviertels.
Vor der Show tritt Eddie nach vorn. Jeder kennt ihn hier.
Er hält eine Rede und endet diese mit dem für Atlanta ungewöhnlichen Wunsch:
Man möge bitte die Klappe halten während der Musik.
Gekellnert und gescheppert wird weiter.
Klappe halten. Das ist Eddie wichtig und dafür schätzen ihn einige Musiker hier!

Immer wieder mal ich mir aus, was ich zu Hause alles tun werde!
Auf jeden Fall schlafen und selbst gemachte Pfannkuchen mit Nutella, Erdnussbutter und Bananen füllen
und einen Tag lang deutsches Fernsehen glotzen!

8 Tage.

Heute regnet es in Little-Five-Points.
Ich muss das erwähnen, weil es so selten hier passiert.
Ich hatte in zwei Monaten und einer Woche zwei komplette Regentage und etwa 5 kürzere Schauer in Atlanta.
Das ist der Süden. „Summertime“ und „Georgia on my mind“.
Ich mag diesen langgezogenen Sommer, den sie Herbst nennen.
Da freu ich mich plötzlich auf Winter.

Ich bin verwirrt über Europa.
Erst Sarkozy’s Skandal mit den Roma-Zigeunern, die nun scheinbar überall in Europa gejagt und getötet werden.
Dann sein 2.Skandal als er vor der Presse erklärt, dass Angela Merkel bald auch eine Welle spüren wird,
wenn sie die „Roma-Situation“ in Deutschland klären wird.
Nun stellt sich die Angie hin und sagt: „Multikulti ist gescheitert“.
Gleichzeitig feiern wir einen neuen Präsidenten als Mann der Integration,
der immer wieder in der Vergangenheit für unmenschliche Ausländerpolitik in Niedersachsen gemahnt wurde.
Die Vermutung, dass Angie tendenzielle Naziwähler in der CDU halten will
ist eine Entschuldigung für diese grobe Falschaussage.
Viel wahrscheinlicher ist mir ein gesamter Ruck in Europa. Europa macht jetzt zu!
Und ja: Angie, du bist gescheitert und vielleicht sogar die ganze Demokratie.
Ich kann wählen, wen ich will und wir führen wieder Kriege…
Die Integrationsschwäche steht auf Seiten der Deutschen.
Du kannst dir mal die türkische Szenen in Duisburg, Hannover und dann Berlin vergleichen.
Es ist wie ein langsamer Aufstieg im Integrieren.
Da sieht man sehr, wie wichtig das Umfeld -die Landespolitik- auf die „Neuen“ wirkt!
Ich weiss auch noch, welchen Status Italiener in den frühen 80’ern in Westdeutschland hatten.
Und ich erinnere mich an die Arroganz dem Osten gegenüber.
Schön, dass wir sie heutzutage als „Menschen auf Augenhöhe“ sehen.
Der Umgang mit der türkischen Minderheit gefällt mir noch gar nicht!
Diese von CDU-Mitgliedern geschürte „Moslem-Angst“, mit der wir Kriege rechtfertigen nervt.
Mal im Ernst: Terrorismus gibt es nicht!
Seit nun 9 Jahren warte ich vergeblich auf irgend welche Anschläge, die Schäuble vehement angekündigt hat.
Ich möchte nicht dunkelhäutig seien und in Deutschland leben!

Bin recht glücklich über Berlin, was Multikulti angeht und nehme mir vor, türkisch zu lernen.
Ein Bisschen. Fürs Grobe.

Ich sitze hinter Ben in seinem Studio.
Mit Ben Musik aufnehmen ist wie sich zum „drinnen Spielen“ zu verabreden.
Heute „spielen wir Krieg“ frei nach Gerhard Schröder und Angela Merkel.
Wir bauen eine Audio-Kriegs-Szene.
Ein bisschen Cello, harte Beats, deutsche Brüll-Kommandos, ein Helikopter, eine Explosion, Sirenen.
Echtes und gesundes Psychodrama für Jungs aus der 1.Welt, die nicht wahr haben wollen,
dass ihre Länder schwache Länder überfallen und unschuldige Menschen töten fern ab von zu Hause.
Herrlich. Immer tiefer steigen wir ein in die Welt des Mixens.
Ein bisschen raus die Sirenen.
Ein bisschen mehr Bass in den Helikopter, die Explosion länger enden lassen.
Spielen mit Ben.

Auf dem Heimweg treffe ich Chris.
Er ist dabei. Dienstag nehmen wir seine Drums im fetten Studioraum auf.
Morgen fahren wir etwa 60 km in die Umgebung und holen Teile seines Equipments.
Die Piccolosnare (scharf), tiefe Standfloaters (TomToms, fuck, wie schreiben die sich?)
und ein Doppelpedal für die Base.
Er will mir ein bisschen die Landschaft zeigen.
Wir setzen uns zusammen und reden über Musik.
Er hat mit 15 angefangen mit harten Rockbands zu touren.
Die Schule einfach hingeschmissen.
20 Jahre im Musikbusiness.
Der Mann lebt Schlagzeug!
Jetzt ist er Feuer und Flamme.
Er wird uns die harten und tief dröhnenden Beats im Tornado Walk geben, die wir brauchen.
Dieses Stück wird ein einziger Gewaltrausch.
Vom Standpunkt der Musik aus, gibt es nur Wunsch nach Vermischung der Kulturen!
Diese letzten Tage. Es fühlt sich komisch an, wie sich die Dinge hier grad fügen.
Es gibt hier ein riesiges Happy End für mich.
Plötzlich vergehen die Tage sehr schnell.
Diese Produktion. Wow!
Ich komme mit gutem Stoff nach Hause.
Zur Zeit läuft ein TV- und Radiospot für die Atlanta-Hawks (NBA) in den privaten Sendern mit meiner Musik.
30 Sekunden und 60 Sekunden lang.
Dramatischer Streichaufbau führt aus den Bässen zu flott-verdächtig folkiger Leadstimme.
(Als hätte sich mein Gehirn von allein auf ein paar Countryriffs und Melodien eingestellt.)
Darüber eine anheizende Stimme, die die laufende Saison der Hawk’s bewirbt.
Im Slidemode erscheinen die Bilder am Anfang. Hin zu „lebenden“ Videos am Schluss.
Schicke Dunks!
Wir haben das bei Ben aufgenommen.
Mit dem will ich noch ein Stück schreiben am Montag mit lap-steel-Gitarre, Celli und wasauchimmer.
Mittwoch fliege ich nach New York.
Morgen ist die 3. letzte Vorstellung des Theaterstücks.
Das läuft hier auf ne Menge Abschiede hinaus.
Fuck!

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Countdown: 9 Days

Euphoria gets me.
My main problem with the Hip-Hop CD are the beats.
So suddenly Chris was sent to me by destiny.
A drummer from Florida, who wants to gain ground in Atlanta.
He moved to the “Bass Lofts” the same time I did.
Lives two doors afar.
For two months we are talking about music once in a while.
He’s enormously passionate,
What I consider rarely and really do love in the “service sector”: music of the western world.
Spontaneously, he’s going to enrich the Tornado Walk on the Hip-Hop-EP.
Today he’ll perform some pieces of his ex-band “Rusted Souls”.
A bad drum!
Exactly what we need. On the eleventh hour.
It’s always the same with music and with love.
Things are developing and then there is this dose of “coincidence”, “luck”,
“unconscious communication”, “powers that be”…
In my life, I found no name for this yet.
Everything’s always just going well, when I’m frankly living. Fuck.
It’s some of those things I’m taking with me from this tour:
I believe in some power. A destiny that is conforming. Definitely.
I skype with my girlfriend.
Homesickness.
Afterwards I meet a German.
Andreas.
He’s a carpenter for 14 years and is now the new neighbour of “Dad’s Garage”.
“Have never been homesick!”
When he’s listing the reasons why he intended to leave Germany back then,
I get reminded of why I sometimes feel aversion for coming back.
Great!
It very much depended on his self-employment.
I entirely understand that. I rang lots of carpenters during my time at the insurance company.
Tough retail-existence in the flames of the administrations! Only the fire insurance…
Uuuuuiiii…
This place’s slogan is always: “there’s nothing that can’t be done”.
In Germany there is always this “yes, but- moment”.
“In America initially everything’s always possible”,
Bill, a technician of “Dad’s Garage” tells me, when it’s about loud sound.
And yes, I consider this attitude typical American.
Less people are talking you into something.
Similar to Canada I never heard “a little more quiet”, when I was playing the cello.
On the contrary!
When there is someone screaming in a loud and wild way and is devoting himself this is creating furore.
Not fear or rejection!
Nine Inch Nails… I understand that better and better.
Would this have been working in Germany?
There’s been this single breathtaking moment here during the theatre sport, when I was allowed to play a solo and the rapture was growing with each loop-recording in the Tornado- Walk.
Towards a splendid solo!
I’ve never got so much power back!
The audience may be heaven and hell over here.
It’s loud anyway.
I would go that far telling that each American was actively “protecting” music in case it was threatened (yeah! For instance by Christians who want to ban the interval “minor third”, Muslims, who claim the performance of music to be impure, nihilists, Nazis or Bavarian ministers, being frightened of the free mind… Is Chick Corea actually allowed to perform at Bavaria again? I mean, they are playing Nazi-music in Munich as well…)

At night I sit at Eddie’s Attic in “Decatur”.
Ben invited me. He’s featuring a musician there tonight.
It’s a gorgeous room in the first floor with wooden floor.
A curtain in front of the wall at the edge and a stage, formed like a piece of cake.
Before the show Eddie’s stepping front. Everyone here knows him.
He’s holding a speech and finishes with a wish that is so exceptional for Atlanta:
One’s asked to shut up during the performance.
One’s continuing to wait tables and rattling.
Shut up. That’s important to Eddie and that’s why he’s regarded by several musicians over here!

Again and again I imagine what I’m going to do at home!
Sleep, anyway; and fill self-made pancakes with Nutella, peanut butter and bananas
And watch German TV for one day!

8 Days

It’s raining at Little Five Points today.
I’ve got to mention that, as it is rarely happening here.
I’ve had two entire rainy days and about two short showers within two months and one week in Atlanta.
That’s the south. “Summertime” and “Georgia on my mind”.
I love this stretched summer, which they are calling autumn.
So I suddenly look forward to the winter.

I’m confused about Europe.
Sarkozy`s scandal on the Roma-gipsies first, which are obviously chased and killed all over Europe now.
Then his second scandal when he’s announcing in front of the press that Angela Merkel is soon going to notice another wave herself, when she’s going to resolve the Roma-situation in Germany.
Now Angie stands up to say: “multiculturalism failed”.
Simultaneously we are celebrating a new president as “the man of integration”,
Who was repeatedly dun for inhuman policy on foreigners in Lower Saxony in the past.
The assumption, Angie wanted to keep Nazi-electors by trend in the CDU,
is an excuse for this rough false statement.
I think an entire hitch throughout Europe is far more probable. Europe is closing down!
Besides: Angie, you failed and maybe the whole democracy failed with you!
I may elect whoever I want and we are leading wars again anyway…
The Germans are the ones who have to be blamed for the integration faintness.
You may once compare the Turkish scenes of Duisburg, Hanover and Berlin.
It’s like a slow increase in integration.
One becomes very much aware of how much the environment- the Federal policy impacts the “new”!
I still remember the status of Italians in the early 80s in West Germany as well.
And I remember the arrogance towards the East.
Nice, we consider them “people who are on a par with us”.
I still very much dislike the treatment of Turkish minorities!
This “Muslim-fear”, fuelled by CDU-members, that is used to lead wars with, is bothering me.
Honestly: There is no terrorism!
For 9 years I’m waiting for some kind of attacks vehemently announced by Schäuble in vain.
I wouldn’t want to be dark skinned and live in Germany!

I’m quiet happy with Berlin, concerning multiculturalism and plan to learn some Turkish.
A little.
For a start.

I’m sitting behind Ben in the studio.
Recording music with Ben is like making a date for “playing inside”.
Today we “play war”, adapted from Angela Merkel and Gerhard Schröder.
We’re creating an audio- war-scene.
Some cello, strong beats, German screamed commands, a helicopter, an explosion, sirens.
Real and healthy psycho-drama for boys from the first world who don’t want to hear that their nations
are assailing weak nations and kill innocent people far from home.
Gorgeous. We’re getting deeper and deeper into the world of mixing.
A little out of sirens.
A little more bass to the helicopter, letting end the explosions a little longer.
Playing with Ben.

I meet Chris on my way home.
He’s game. Tuesday we are going to record his drums in the phat studio.
Tomorrow we’ll drive about 60 kilometres in the area to take devices of his equipment.
The piccolo snare (caustic), deep stand floaters (tom-toms, fuck, how are they spelled?)
And a double pedal for the base.
He intends to show me a little of the landscape.
We sit together and talk about music.
In the age of 15 he started to tour with tough rock bands.
Simply dropped school.
20 years in the music business.
This man lives the drums!
He’s all for it now.
He’s going to give us the hard and booming beats we need for the Tornado Walk.
This piece is going to be a pure violence-rush.
From the music’s angle there is only the wish for a mixture of cultures!
Those last days. It feels strange like things are conforming right now.
There’s a huge happy end here for me.
Suddenly days are passing very fast.
This production. Wow!
I’ll come home with great stuff.
There’s a spot on TV and radio right now for the Atlanta Hawks (NBA)
on the private broadcast stations with my music.
30 seconds and 60 seconds long.
Dramatic string-setting leads from the basses to a speedy-queer folk-like leading voice.
(Like my brain had preset to some country riffs and melodies on its own).
On it, an attractive voice advertising for the new season of the Hawks.
In the beginning, pictures are occurring in slide mode. Developing into vivid videos in the end.
Fancy dunks!
We recorded this at Ben’s.
I want to write a piece with him on Monday with lap-steel-guitar, celli and whatsoever.
On Wednesday I’m going to fly to New York.
Tomorrow there will be the antepenultimate performance of the play.
This boils down to a lot of farewells.
Fuck!

.

28
Oct
10

The Red Bag / Die rote Tasche (US 5)

A funny thing happened at Dad’s Garage.
I was involved in discussions about safety in “Little-Five-Points” the whole day through.
There have been circulars with boring smack for the friendly life within the “hood”.
People are getting threatened with weapons and robbed while they are doing their shopping.
We’ve once had a bulletin like that at Berlin.
“Look out! Someone from the neighbourhood sets fires to buggies in the foyers…”
Such news cause uproars. Gather worried citizens.
In the evening someone’s mentioning a red bag, lying in the waste pipe next to Dad’s Garage.
Looks new. About one meter deep in the pipe. Nobody has a heart to get closer.
The Security Service shall be informed. The word bomb gets mentioned.
George and me are approaching the pipe.
I’m seizing the new big red bag and pull it out.
“If God intends to get me today, there’s nothing I could do about this”, is what I’m saying.
I open the rucksack and inside is a brand new well drum.
“And God sends a drum”, George says.

Simultaneously I deal with the question on whether we should occupy beats for the Hip-Hop-CD.
That’s been the sign I was wishing for.
There are two of the four tracks with beats by now.

My return home gets closer.
I’ve reached the final stage.
Take me home I whisper to Madonna, when she comes to see me in my feverish delirium.
It’s like waiting for Christmas,
When you’re six years old and already able to estimate the value of your presents.
I’m counting again on my computer’s calendar.
9 days left. That’s when I’m flying to New York and home via London.
3 more times “The Two Gentlemen of Lebowski”.
3 more times studio for the Hip-Hop-EP.
Berlin. Several things are said to have changed in my hood. What this was like to me…
I fell like hovering between two different worlds.
I’m looking forward to Berlin like mad and panic at the same time.
Winter. Germany. Return, Who am I… all the crap.

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Eine lustige Geschichte ereignete sich bei „Dad’s Garage“.
Den ganzen Tag über war ich in Gespräche über die Sicherheit in Little-Five-Points involviert.
Es gab Rundmails mit fadem Beigeschmack fürs freundliche Leben im „Hood“ (Kiez).
Leute werden beim Einparken mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt.
Wir hatten mal in Berlin so einen Aushang.
„Achtung, irgend jemand zündet in der Nachbarschaft Kinderwagen im Eingangsbereich an…“
Solche Nachrichten schlagen Wellen. Bringen besorgte Bürger zusammen.
Abends erwähnt jemand eine rote Tasche, die in einem Abwasserrohr zu Dad’ Garage liegt.
Sieht neu aus. Etwa 1 Meter tief im Rohr. Keiner traut sich ran.
Der Sicherheitsdienst soll informiert werden. Das Wort Bombe wird erwähnt.
Mit George näher ich mich dem Rohr.
Ich greife die neue grosse rote Tasche und ziehe sie heraus.
„Wenn Gott mich heute holen will, soll er mal machen“, sage ich.
Ich öffne den Rucksack und drinnen steckt eine niegel-nagel-neue, gute Trommel. „
Und Gott schickt eine Trommel“, sagt George.

Gleichzeitig beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir Beats auf die Hip-Hop-CD nehmen.
Dies war das Zeichen, dass ich mir gewünscht habe.
Es gibt jetzt zwei der vier Tracks mit Beats.

Meine Heimkehr rückt immer näher.
Ich bin jetzt im Endstadium.
Bring mich nach Hause flüster ich Madonna zu, als sie mich im Fieberwahn besucht.
Es ist wie Warten auf Weihnachten,
wenn du 6 bist und den materiellen Wert deiner Geschenke schon begriffen hast.
Jeden Tag zähle ich neu vom Kalender auf meinem Computer.
Noch 9 Tage. Dann fliege ich nach New York und heim über London!
3 mal noch „The Two Gentlemen of Lebowski“.
3 mal noch Studio für die Hip-Hop-EP.
Berlin. Einiges soll sich in meinem Kiez gentrifiziert haben. Wie das wohl für mich sei…
Ich fühle mich zwischen den Welten.
Ich freue mich wie Sau auf Berlin und habe gleichzeitig auch Panik.
Winter. Deutschland. Rückkehr, Wer bin ich… Der ganze Scheiss.

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22
Oct
10

Besessen /Obsessed (US 4)

Der Wahnsinn befällt mich…
…im positivstem Sinne, als wir die Studioarbeit beginnen.
Es ist alles kein Zufall. Kevin schreibt unglaublich schöne und tiefe Texte.
Ich arrangier meine Musik dezent Richtung Hip-Hop.
Die Mischung daraus ist neu.
Crazy, Gut! Bahnbrechend.
WoW! WAHN!
4 Tracks.
Harte, ehrliche Worte treffen auf Holz, Stahl, Haut und Pferdehaar!
Fuckin’ Good!

Ben teilt sich ein grosses Studio mit ein paar anderen Musikern.
In der Mitte vom Haus ist ein traumhaftes, schallisoliertes Studio eingebaut.
Drumrum lehnen die einzelnen Technikräume.
Jede Partei hat ihr eigenes Kabuff und der grosse Aufnahmeraum wird mit Zeitplan aufgeteilt.
So lässt sich ein Musikerparadies finanzieren.
Ben ist sehr schnell und sehr genau.
Er mikrophoniert das Cello an 3 Stellen im Raum
und erreicht einen maximalbrachialen Cellobass für unser Projekt.
Er ist professioneller Bassist.
Dies ist unglaublich wichtig.
Ich brauche eine grosse Bandbreite an Sound-Möglichkeiten.
Ich operiere nur mit einem Instrument.
Alles passt.
Mike Schatz hat uns an den richtigen Mann gebracht. Keine Zweifel.
Dazu ist er ruhig und gelassen.
Kann auf geniale Weise Kritik ausüben.
Da ich selbst kein Rhythmik-Held bin (sondern ein Melodieschwein)
ist Ben mittlerweile für mich der 3. Mann in diesem Projekt.
Es tut gut. Es erfrischt. Es gibt dem nagendem Heimweh ein bisschen Balsam.
Beim Arbeiten im Studio fühle ich mich wie zu Hause.
Da bin ich ganz bei mir.
Im Hier und Jetzt.
Vielleicht hat es einen guten Grund warum Studiozeit gut und kostbar ist.
Es ist eben mehr als nur Studio.
Es ist ein fliessender Prozess.
Spielen.
Ein ständiges dazu lernen.
Technik. Mikrofone, Verstärker, Instrumente, Programme…
Euphorie-Schauer; Brüten, Denken und Zählen.

Endlich.
Ich fühle mich erfüllt.
Ein blödes Durchhängen die Woche davor.

Noch 3 Wochen auf meiner Reise. 21 Tage!
Ich bekenne mich als jammernden Heimwehler.
Ich will zu Angie. Ins Lager! Zum Wulff in den Abschiebeknast nach Langenhagen.
Nach Stuttgart und „oben bleiben“. Mappus sagen, dass hauen lassen pervers ist.
(Ich mein, was hat der einem Befehlsgeber sagen müssen „Ja, Gott, dann schlagt zu!“ ?)
Ich will Roland Kochs Fresse sehen, während er sein Buch bei Dussmann verkloppt.
Ein konservatives Kochbuch in dem ich Rezepte finde, Kriege zu führen,
viel Geld mit politischer Hilfe zu machen und die Freiheit eines Nachbarn einzuschränken!
Man, ich will jemanden in der Crossanterie stöhnen hören, „kacke, dasso grau iss draussen.“
Würd’ s selbst gern mal wem aussprechen!
Ich will Ehlers wieder sehen!
Und Frau Werner!
Agnieszka!
Pete! Conny! Thorsten! Familie G. samt Winnie!
Ich weiss auch genau, es wird der Tag kommen, da sitze ich in Berlin und träum mich wieder weg.
So wechselt sich das.
Schon jetzt denke ich über Highlights meines Sommers nach.
Ich denke viel an die Prärie.
Ein Rapsfeld in Saskatchewan mit beinah unendlicher Weite ist mein Desktop-Hintergrundbild.
(Welch schöne Verschmelzung deutscher und englischer Amtssprache!)
Die Menschen dort waren mir das Liebste in Sachen „Leben“. Lesen, Malen, Arbeiten.
Den Geist und den Körper gut füllen. Wenig Ablenkung.
WoW!

Lena von Dad’s nimt mich mit auf ein amerikanisches Amt.
Dort erhalte ich eine amerikanische Steuernummer,
was ich sowohl unheimlich als auch recht cool finde.
Ohne diese verfickte Nummer würde ich ein drittel meines Gehaltes nicht ausgezahlt bekommen…
Wie ein Betriebsausflug heisst auf Englisch „Fun-Day“ ?
Herrliche Beschreibung!
Bin sofort für eine Umbenennung von Betriebsausflug zu Spasstag!
Ich fahre mit Dad’s Garage Crew auf eine Farm auf dem Land mit grossem Markt.
Ich schiesse Äpfel mit einem Katapult, was mir tierischen Spass macht und esse gekochte Erdnüsse.
Der Lebowski läuft nach wie vor gut an.

Noch 13 Tage bis zu Hause!

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Madness descends on me…
…in the most positive way, when we start with the studio work.
Nothing of it is of any coincidence. Kevin writes unbelievable nice and deep lyrics.
I’m restrainedly arranging my music towards Hip Hop.
The mixture is new. Crazy, great! Groundbreaking. Wow!
4 tracks.
Strong, honest words meeting wood, steel, skin and horsehair!
Fuckin` good!

Ben shares his large studio with a couple of other musicians.
A gorgeous, soundproof studio got integrated into the centre of the house.
The separate plant rooms are located around it.
Each party has its own coop and the huge recording studio gets shared by the help of a timetable.
A musician’s paradise gets financed that way.
Ben is very fast and very precise.
He puts microphones for the cello onto 3 places of the room
And achieves a maximum brute cello bass for our project.
He’s a professional bassist.
This is unbelievable important.
I need a large scope of sound possibilities.
I’m operating with only one instrument.
Everything is fitting.
Mike Schatz brought us the right man. No doubt.
Besides, he’s calm and composed.
Can criticise in a genius way.
As I am no rhythm-hero myself (but a melody pig),
To me, Ben is the third man in the project.
It’s good. It’s refreshing. It’s a little balsam to the gnawing homesickness.
It’s like home to me when I’m at the studio.
I’m entirely myself.
In the here and now.
Probably there is a good reason for studio time being good and precious.
It’s just more than a studio.
It’s a fluent process.
Playing.
A constant learning.
Technique, microphones, amps, instruments, programmes…
Euphoria-rushes, pondering, thinking, counting.

Finally. I feel fulfilled.
An odd drooping last week.

Still 3 weeks of my journey. 21 days!
I admit being a moaning homesick.
I want to get to Angie. Into the camp! To Wulff into the deportation prison at Langenhagen.
To Stuttgart and “stay up”. Telling Mappus that it is perverse to let beat.
(I mean, what did he have to tell a pick-up “Yes, man, so just knock them down!”?)
I want to watch Roland Koch’s puss when he’s selling his book at Dussmann.
A conservative cookery book, providing recipes on how to lead wars, making lots of money with the help of politics and how to restrain your neighbor’s freedom!
Man, I’m longing for hearing someone groan at the Crossanterie “Damn, it’s thus grey outside today”.
Would love to tell this to someone myself.
I want to meet Ehlers again!
And Mrs Werner!
Agnieszka!
Pete! Conny! Thorsten! Familie G. including Winnie!
I am certainly sure as well, that there will be the day with me sitting in Berlin and dreaming about being abroad again.
Things are changing that way.
I’m already thinking about my summer’s highlights.
I’m thinking of the plains a lot.
A rape field with nearly infinite expanse is the background-picture of my desktop.
(What a nice symbiosis of the German and English official language).
The people over there have been the dearest to me- in terms of “living”. Reading, drawing, working.
Well filling intellect and body, few distraction.
WOW!

Lena from Dad’s takes me to an American administrative office.
I’m receiving an American tax number over there,
What I consider both scary and cool.
Without this fucking number I wouldn’t get disbursed a third of my money…
What, a works outing is called “Fun Day” in English?
Wonderful description!
I’m game for an immediate renaming of “works outing” into “Fun Day”!
With the crew of Dads Garage I’m driving to a farm in the country with a huge market.
I’m shooting apples with a slingshot, what is huge fun to me, and eat cooked peanuts.
The Lebowski still kicks in well.

13 days left until home!

.

13
Oct
10

Shock & Stage / Schock & Bühne (US3)

A month today I’ll be back in Berlin. Yippee!
I’ve had a hard breakdown of homesickness. After my girlfriend departed.
There’s nothing I could do about it.
Something’s urging back into the familiar harbour.
There’s also a lot of projection going on.
Homesickness might be the wrong term anyway.
I’ll get itchy feet immediately again…
It’s the belief in everything being better and more easy for me from now.
Despite of tackling my own emotions, I’m dreaming about home.
My friends.
Coffee at the Crossi.
Coffees at Uta’s in front of the chimney.
Berlin stories.

When I’m in a bad shape, I’m thinking of the USA and the western world in a far more negative way
It’s startling me that there is obviously nobody here who’s protesting against the wars.
Unbelievable for me.
It’s not like they would be fond of it here.
But nobody’s even talking about it.
Scary.
The Iraq-deployment gets criticized. Afghanistan gets endorsed (wars for freedom…)
Such a peaceful free state with nice people and a great music culture.
Flyers and posters got guerrilla-like pinned onto the traffic lights and lighting poles everywhere.
Similar to Berlin, actually. Just missing real political information.
In case it occurs, it’s quite general, about the “Status-Faction”
This sounds more like life-style than like politics.
And then the foreign policy of this nation
It doesn’t really go together.
As democracy long ago gave up being democracy and nobody cared.
A system within a system (In Cheney’s case, the FAZ called it the “construction of a parallel government”.)
Industrialists and old generals playing games with 380 million people
and killing millions of humans in the world or let them starve.
I’ve got the impression that there are some Americans who enjoy considering themselves as “badass”.
Like wild cowboys… “Modern Day Deadwood”…
Earning bucks, house, car, school, healthcare, hang out at bars…
The whole western world has a share in it.
Makes money out of the oil-wells of the families Cheney and Bush.
(see FAZ)

At the very top of the play a handsome man stars the leading part:
Obama.
He seems so straight.
So nice.
So much human.
He’s got all those features one is dreaming about.
A modern hero.
Almost like Denzel Washington.
Maybe lower paid.
The audience is very thrilled over here; lives, prays and hopes with the hero- forgets about his victims.

It’s strange.
Simultaneously I’m living in such a free district.
Hippies, artists, tattoos, music…
I’m meeting unbelievable nice, young Americans at Dad’s Garage.
For me, all of this doesn’t fit together over here.
Nothing seems real and I’m listening to the poor nations barfing!

At Dad’s Garage I’m working together with a motley crew of exceptionally gifted artists.
I’m quite slow in learning all of their names. Too many Bills Macs, Brians.
I’m doing badly in remembering names.
There’s a squad of the older, more experienced actors and one of those, who are quite young and fresh.
Together with Matt, Stacey and Fletch I’ve been to the Stone Mountain.
A hulk of granite in the middle of the landscape- “shit off the earth for millions of years”…
Nowadays it functions as a war memorial for the south in the war of independence.
3 of the generals have been big chiselled into the stone.
I’m as big as half of the nose in the “losers’s” faces.

“The Two Gentlemen of Lebowski” works super.
We’re performing our show on Thursdays, Fridays and Saturdays.
The audience is growing.
On the one hand
Dad’s Garage already owns a huge number of regular visitors.
On the other hand,
the Big Lebowski-film is so much popular that lots of them get attracted by the nomenclature already.

Next week, Kevin and me are going to start our Hip-Hop-EP.
We’ve already got 4 titles and aim to find a fifth one.
We’ve got to push ahead, as Kevin has to go to Toronto at the very end of next week
(Scratch is nominated for a Canada-wide entertainment award.) and is going on tour afterwards.
I’ll meet him again at the end of November in Berlin.
Our mixer’s named Ben.
The “Dude”- Mike Schatz was connecting us.
Those four titles are just about the limit!

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Heute in einem Monat bin ich in Berlin zurück. Juhuuu!!!
Ich hatte einen heftigen Heimweh-Einbruch. Nachdem meine Freundin wieder gefahren ist.
Ich kann nichts dagegen tun.
Etwas will zurück in den vertrauten Hafen.
Es findet auch eine Menge Projektion statt.
Heimweh ist vielleicht eh ein falscher Begriff.
Ich bekomm ja auch wieder sofort Fernweh…
Es ist der Glauben, dass da jetzt alles einfacher und besser wäre für mich.
Anstatt die eigene Gefühlswelt anzugehen träum ich von daheim.
Meine Freunde.
Kaffee in der Crossi.
Kaffees bei Uta „am Kamin“.
Berliner Geschichten…

In der Zeit, wo ich schlecht drauf bin, denke ich viel negativer über die USA und die westliche Welt
Es erschreckt mich sehr, dass hier scheinbar niemand gegen die Kriege protestiert.
Unfassbar für mich.
Nicht, dass sie es hier toll finden.
Aber, keiner redet drüber.
Unheimlich.
Der Irakeinsatz wird kritisiert. Afghanistan gutgeheissen (Kriege für Freiheit…).
So ein friedliches freies Land mit lieben Menschen und einer grossartigen Musikkultur.
Überall sind hier Flyer und Poster mit Bands guerillamässig an den Ampeln und Strassenmasten angebracht.
Eigentlich wie in Berlin. Nur keine wirklich politischen Informationen.
Wenn dann nur recht allgemein über die „Status-Fraktion“.
Das klingt eher nach Lifestyle als politisch.
Und dann die Aussenpolitik dieser Nation
Es geht nicht richtig zusammen.
Als wäre die Demokratie längst nicht mehr Demokratie und keinen kümmert’s.
Ein System im System. (Die FAZ nennt es im Falle Cheney’s den „Aufbau einer Parallelregierung“)
Industrielle und alte Generäle, die mit 380 Millionen Menschen Spielchen spielen
und Millionen Menschen auf der Welt töten oder aushungern lassen.
Ich habe den Eindruck, dass manche Amerikaner sich ganz gern als ein bisschen „Badass“ sehen.
Eben wilde Cowboys… „Modern Day Deadwood“…
Dollars verdienen, Haus, Auto, Schule, Healthcare und in Bars abhängen.
Die ganze westliche Welt spielt da mit rein.
Verdient an den Öleroberungen für Familie Cheney und Bush.
(siehe FAZ)

Ganz oben in diesem Theaterstück hat nun ein wunderschöner Mann die Hauptrolle:
Obama.
Er wirkt so rein.
So lieb.
So sehr Mensch.
Er hat alle Eigenschaften von denen geträumt wird.
Ein moderner Held.
Fast wie Denzel Washington.
Schlechter bezahlt vielleicht.
Das Publikum ist hier sehr begeistert; lebt, betet und hofft mit dem Helden -vergisst seine Opfer.

Es ist seltsam.
Gleichzeitig lebe ich in so einem freien Bezirk.
Hippies, Künstler, Tatoos, Musik…
Ich lerne bei Dad’s Garage unglaublich nette junge Amis kennen.
Es passt hier alles nicht zusammen für mich.
Nichts scheint real und ich höre hier die armen Länder kotzen!

In Dad’s Garage bin ich mit einem bunten Haufen begnadeter Künstler zusammen.
Ich lerne alle Namen recht langsam. Zu viele Bill’s, Marc’s, Brian’s.
Ich bin schrecklich im Namen merken.
Es gibt dort eine Riege der älteren, erfahreneren Spieler und der recht jungen und frischen Leuten.
Mit Matt, Stacey und Fletch war ich am Stone Mountain.
Mitten in der Landschaft ein Granitkoloss -“ausgeschissen über Millionen von Jahren aus der Erde“…
Zur heutigen Zeit dient es als Kriegsdenkmal für den Süden im Unabhängigkeitskrieg.
3 der Generäle wurden immens gross in den Stein gehauen.
Ich bin so gross wie eine halbe Nase auf den Gesichtern der „Verlierer“.

„The Two Gentlemen of Lebowski“ läuft super.
Wir spielen Donnerstag, Freitag und Samstags unsere Show.
Es werden immer mehr Zuschauer.
Zum einem
hat Dad’s Garage schon einen grossen Stamm an regelmässigen Besuchern.
Zum anderem
ist der Big Lebowski Film so beliebt, dass schon durch die Namensgebung viele angelockt werden. 

Nächste Woche starten Kevin und ich unsere Hip-Hop-EP.
4 Titel haben wir bereits und wollen einen 5.ten finden.
Wir müssen uns sehr ranhalten, da Kevin direkt -Ende nächster Woche- nach Toronto muss
(Scratch ist nominiert für einen Kanada-weiten Entertainment-Preis.) und danach durch Europa tourt.
Ich treffe ihn dann Ende November in Berlin wieder.
Unser Mixer heisst Ben.
Der „Dude“ -Mike Schatz hat uns vermittelt.
Die 4 Titel sind der Hammer!

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