31
Oct
10

US 6 (Countdown …9…8…)

Countdown: 9 Tage

Eine Euphorie packt mich.
Mein Hauptproblem bei der Hip-Hop-CD sind die Beats.
Da wurde mir kurzerhand Chris geschickt vom Schicksal.
Ein Drummer aus Florida, der in Atlanta neu Fuss fassen will.
Er zog zur selben Zeit wie ich in die „Bass-Lofts“.
Wohnt 2 Türen weiter.
Seit 2 Monaten quatschen wir gelegentlich über Musik.
Er ist extrem leidenschaftlich,
was ich selten finde und sehr liebe im „Dienstleistungs-Sektor“: Musik der westlichen Welt.
Er wird nun noch spontan den Tornado Walk auf der Hip-Hop-EP bereichern.
Heut spielt er mir Stücke seiner ehemaligen Band „Rusted Souls“ vor.
Ein böses Schlagzeug!
Exakt was wir brauchen. Auf den letzten Drücker.
Es ist immer so mit der Musik und der Liebe.
Die Dinge entwickeln sich und dann gibt es diese Portion „Zufall“, „Glück“,
„unterbewusste Kommunikation“, „eine höhere Macht“…
Ich habe noch keinen Namen dafür gefunden in diesem Leben.
Es läuft immer alles so gut, wenn ich frei lebe. Fuck.
Es ist eines der Dinge, die ich mitnehme nach dieser Tour:
Ich glaube an eine Macht. Ein Schicksal, dass sich fügt. Definitiv.
Ich skype mit meiner Freundin.
Heimweh.
Danach lerne ich einen Deutschen kennen.
Andreas.
Er ist hier Tischler seit 14 Jahren und nun neuer Nachbar von „Dad’s Garage“.
„Hatte noch nie Heimweh“!
Als er mir die Gründe aufzählt, warum er damals Deutschland verlassen wollte,
fällt mir wieder ein, warum ich manchmal Unlust verspüre zurück zu kommen.
Na toll!
Es hing sehr mit seiner Selbständigkeit zusammen.
Verstehe ich völlig. Habe viel mit Tischlern telefoniert in meiner Zeit bei der Versicherung.
Hartes Einzelhandel-Dasein im Feuer der Behörden! Allein die Feuerversicherung… Uuuuuiiii…
Hier ist erstmal „Geht nicht, gibt es nicht“ angesagt.
In Deutschland gibt es immer diesen „ja, aber -Moment“
„In Amerika ist erstmal alles möglich“,
sagt mir Bill, ein Techniker von Dad’ s Garage, als es um lauten Sound geht.
Und ja, ich glaube, dass diese Einstellung „amerikanisch“ ist.
Dir reden hier weniger Leute rein.
Ähnlich wie in Kanada habe ich hier noch nie „mach mal leiser“ gehört beim cello-lieren.
Im Gegenteil!
Wenn hier einer wild und laut kreischt und sich hingibt sorgt das für Furore.
Nicht Angst oder Abstossung!
Nine Inch Nails… verstehe ich immer besser.
Hätte es in Deutschland funktioniert?
Es gab hier für mich diesen einen atemberaubenden Moment bei Theatersport,
wo ich ein Solo spielen durfte und die Begeisterung mit jeder Loop-Einspielung im Tornado Walk wuchs.
Hin zu einem fulminantem Solo.
Ich habe noch NIE eine solche Energie zurück bekommen!
Das Publikum kann hier Himmel und Hölle seien.
Laut ist es auf jeden Fall.
Ich würde soweit gehen und sagen, jeder Amerikaner würde Musik von sich aus aktiv „beschützen“, sollte sie bedroht werden (ja! z.B. durch Christen, die das Intervall „kleine Terz“ verbieten wollen, Moslems, die behaupten, es sei unzüchtig Musik zu spielen; Nihilisten, Nazis oder Bayrische Minister, die Angst vor freiem Geist haben… Darf Chick Corea eigentlich wieder in Bayern auftreten? Ich mein, die spielen auch Nazimusik in München…)

Abends sitze ich in Eddies Attic in „Decatur“.
Ben hat mich eingeladen. Er featured da heute einen Musiker.
Es ist ein herrlicher Raum im 1. Stock mit Holzboden.
In der Ecke Vorhang vor der Wand und eine Bühne in der Form eines Kuchenviertels.
Vor der Show tritt Eddie nach vorn. Jeder kennt ihn hier.
Er hält eine Rede und endet diese mit dem für Atlanta ungewöhnlichen Wunsch:
Man möge bitte die Klappe halten während der Musik.
Gekellnert und gescheppert wird weiter.
Klappe halten. Das ist Eddie wichtig und dafür schätzen ihn einige Musiker hier!

Immer wieder mal ich mir aus, was ich zu Hause alles tun werde!
Auf jeden Fall schlafen und selbst gemachte Pfannkuchen mit Nutella, Erdnussbutter und Bananen füllen
und einen Tag lang deutsches Fernsehen glotzen!

8 Tage.

Heute regnet es in Little-Five-Points.
Ich muss das erwähnen, weil es so selten hier passiert.
Ich hatte in zwei Monaten und einer Woche zwei komplette Regentage und etwa 5 kürzere Schauer in Atlanta.
Das ist der Süden. „Summertime“ und „Georgia on my mind“.
Ich mag diesen langgezogenen Sommer, den sie Herbst nennen.
Da freu ich mich plötzlich auf Winter.

Ich bin verwirrt über Europa.
Erst Sarkozy’s Skandal mit den Roma-Zigeunern, die nun scheinbar überall in Europa gejagt und getötet werden.
Dann sein 2.Skandal als er vor der Presse erklärt, dass Angela Merkel bald auch eine Welle spüren wird,
wenn sie die „Roma-Situation“ in Deutschland klären wird.
Nun stellt sich die Angie hin und sagt: „Multikulti ist gescheitert“.
Gleichzeitig feiern wir einen neuen Präsidenten als Mann der Integration,
der immer wieder in der Vergangenheit für unmenschliche Ausländerpolitik in Niedersachsen gemahnt wurde.
Die Vermutung, dass Angie tendenzielle Naziwähler in der CDU halten will
ist eine Entschuldigung für diese grobe Falschaussage.
Viel wahrscheinlicher ist mir ein gesamter Ruck in Europa. Europa macht jetzt zu!
Und ja: Angie, du bist gescheitert und vielleicht sogar die ganze Demokratie.
Ich kann wählen, wen ich will und wir führen wieder Kriege…
Die Integrationsschwäche steht auf Seiten der Deutschen.
Du kannst dir mal die türkische Szenen in Duisburg, Hannover und dann Berlin vergleichen.
Es ist wie ein langsamer Aufstieg im Integrieren.
Da sieht man sehr, wie wichtig das Umfeld -die Landespolitik- auf die „Neuen“ wirkt!
Ich weiss auch noch, welchen Status Italiener in den frühen 80’ern in Westdeutschland hatten.
Und ich erinnere mich an die Arroganz dem Osten gegenüber.
Schön, dass wir sie heutzutage als „Menschen auf Augenhöhe“ sehen.
Der Umgang mit der türkischen Minderheit gefällt mir noch gar nicht!
Diese von CDU-Mitgliedern geschürte „Moslem-Angst“, mit der wir Kriege rechtfertigen nervt.
Mal im Ernst: Terrorismus gibt es nicht!
Seit nun 9 Jahren warte ich vergeblich auf irgend welche Anschläge, die Schäuble vehement angekündigt hat.
Ich möchte nicht dunkelhäutig seien und in Deutschland leben!

Bin recht glücklich über Berlin, was Multikulti angeht und nehme mir vor, türkisch zu lernen.
Ein Bisschen. Fürs Grobe.

Ich sitze hinter Ben in seinem Studio.
Mit Ben Musik aufnehmen ist wie sich zum „drinnen Spielen“ zu verabreden.
Heute „spielen wir Krieg“ frei nach Gerhard Schröder und Angela Merkel.
Wir bauen eine Audio-Kriegs-Szene.
Ein bisschen Cello, harte Beats, deutsche Brüll-Kommandos, ein Helikopter, eine Explosion, Sirenen.
Echtes und gesundes Psychodrama für Jungs aus der 1.Welt, die nicht wahr haben wollen,
dass ihre Länder schwache Länder überfallen und unschuldige Menschen töten fern ab von zu Hause.
Herrlich. Immer tiefer steigen wir ein in die Welt des Mixens.
Ein bisschen raus die Sirenen.
Ein bisschen mehr Bass in den Helikopter, die Explosion länger enden lassen.
Spielen mit Ben.

Auf dem Heimweg treffe ich Chris.
Er ist dabei. Dienstag nehmen wir seine Drums im fetten Studioraum auf.
Morgen fahren wir etwa 60 km in die Umgebung und holen Teile seines Equipments.
Die Piccolosnare (scharf), tiefe Standfloaters (TomToms, fuck, wie schreiben die sich?)
und ein Doppelpedal für die Base.
Er will mir ein bisschen die Landschaft zeigen.
Wir setzen uns zusammen und reden über Musik.
Er hat mit 15 angefangen mit harten Rockbands zu touren.
Die Schule einfach hingeschmissen.
20 Jahre im Musikbusiness.
Der Mann lebt Schlagzeug!
Jetzt ist er Feuer und Flamme.
Er wird uns die harten und tief dröhnenden Beats im Tornado Walk geben, die wir brauchen.
Dieses Stück wird ein einziger Gewaltrausch.
Vom Standpunkt der Musik aus, gibt es nur Wunsch nach Vermischung der Kulturen!
Diese letzten Tage. Es fühlt sich komisch an, wie sich die Dinge hier grad fügen.
Es gibt hier ein riesiges Happy End für mich.
Plötzlich vergehen die Tage sehr schnell.
Diese Produktion. Wow!
Ich komme mit gutem Stoff nach Hause.
Zur Zeit läuft ein TV- und Radiospot für die Atlanta-Hawks (NBA) in den privaten Sendern mit meiner Musik.
30 Sekunden und 60 Sekunden lang.
Dramatischer Streichaufbau führt aus den Bässen zu flott-verdächtig folkiger Leadstimme.
(Als hätte sich mein Gehirn von allein auf ein paar Countryriffs und Melodien eingestellt.)
Darüber eine anheizende Stimme, die die laufende Saison der Hawk’s bewirbt.
Im Slidemode erscheinen die Bilder am Anfang. Hin zu „lebenden“ Videos am Schluss.
Schicke Dunks!
Wir haben das bei Ben aufgenommen.
Mit dem will ich noch ein Stück schreiben am Montag mit lap-steel-Gitarre, Celli und wasauchimmer.
Mittwoch fliege ich nach New York.
Morgen ist die 3. letzte Vorstellung des Theaterstücks.
Das läuft hier auf ne Menge Abschiede hinaus.
Fuck!

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Countdown: 9 Days

Euphoria gets me.
My main problem with the Hip-Hop CD are the beats.
So suddenly Chris was sent to me by destiny.
A drummer from Florida, who wants to gain ground in Atlanta.
He moved to the “Bass Lofts” the same time I did.
Lives two doors afar.
For two months we are talking about music once in a while.
He’s enormously passionate,
What I consider rarely and really do love in the “service sector”: music of the western world.
Spontaneously, he’s going to enrich the Tornado Walk on the Hip-Hop-EP.
Today he’ll perform some pieces of his ex-band “Rusted Souls”.
A bad drum!
Exactly what we need. On the eleventh hour.
It’s always the same with music and with love.
Things are developing and then there is this dose of “coincidence”, “luck”,
“unconscious communication”, “powers that be”…
In my life, I found no name for this yet.
Everything’s always just going well, when I’m frankly living. Fuck.
It’s some of those things I’m taking with me from this tour:
I believe in some power. A destiny that is conforming. Definitely.
I skype with my girlfriend.
Homesickness.
Afterwards I meet a German.
Andreas.
He’s a carpenter for 14 years and is now the new neighbour of “Dad’s Garage”.
“Have never been homesick!”
When he’s listing the reasons why he intended to leave Germany back then,
I get reminded of why I sometimes feel aversion for coming back.
Great!
It very much depended on his self-employment.
I entirely understand that. I rang lots of carpenters during my time at the insurance company.
Tough retail-existence in the flames of the administrations! Only the fire insurance…
Uuuuuiiii…
This place’s slogan is always: “there’s nothing that can’t be done”.
In Germany there is always this “yes, but- moment”.
“In America initially everything’s always possible”,
Bill, a technician of “Dad’s Garage” tells me, when it’s about loud sound.
And yes, I consider this attitude typical American.
Less people are talking you into something.
Similar to Canada I never heard “a little more quiet”, when I was playing the cello.
On the contrary!
When there is someone screaming in a loud and wild way and is devoting himself this is creating furore.
Not fear or rejection!
Nine Inch Nails… I understand that better and better.
Would this have been working in Germany?
There’s been this single breathtaking moment here during the theatre sport, when I was allowed to play a solo and the rapture was growing with each loop-recording in the Tornado- Walk.
Towards a splendid solo!
I’ve never got so much power back!
The audience may be heaven and hell over here.
It’s loud anyway.
I would go that far telling that each American was actively “protecting” music in case it was threatened (yeah! For instance by Christians who want to ban the interval “minor third”, Muslims, who claim the performance of music to be impure, nihilists, Nazis or Bavarian ministers, being frightened of the free mind… Is Chick Corea actually allowed to perform at Bavaria again? I mean, they are playing Nazi-music in Munich as well…)

At night I sit at Eddie’s Attic in “Decatur”.
Ben invited me. He’s featuring a musician there tonight.
It’s a gorgeous room in the first floor with wooden floor.
A curtain in front of the wall at the edge and a stage, formed like a piece of cake.
Before the show Eddie’s stepping front. Everyone here knows him.
He’s holding a speech and finishes with a wish that is so exceptional for Atlanta:
One’s asked to shut up during the performance.
One’s continuing to wait tables and rattling.
Shut up. That’s important to Eddie and that’s why he’s regarded by several musicians over here!

Again and again I imagine what I’m going to do at home!
Sleep, anyway; and fill self-made pancakes with Nutella, peanut butter and bananas
And watch German TV for one day!

8 Days

It’s raining at Little Five Points today.
I’ve got to mention that, as it is rarely happening here.
I’ve had two entire rainy days and about two short showers within two months and one week in Atlanta.
That’s the south. “Summertime” and “Georgia on my mind”.
I love this stretched summer, which they are calling autumn.
So I suddenly look forward to the winter.

I’m confused about Europe.
Sarkozy`s scandal on the Roma-gipsies first, which are obviously chased and killed all over Europe now.
Then his second scandal when he’s announcing in front of the press that Angela Merkel is soon going to notice another wave herself, when she’s going to resolve the Roma-situation in Germany.
Now Angie stands up to say: “multiculturalism failed”.
Simultaneously we are celebrating a new president as “the man of integration”,
Who was repeatedly dun for inhuman policy on foreigners in Lower Saxony in the past.
The assumption, Angie wanted to keep Nazi-electors by trend in the CDU,
is an excuse for this rough false statement.
I think an entire hitch throughout Europe is far more probable. Europe is closing down!
Besides: Angie, you failed and maybe the whole democracy failed with you!
I may elect whoever I want and we are leading wars again anyway…
The Germans are the ones who have to be blamed for the integration faintness.
You may once compare the Turkish scenes of Duisburg, Hanover and Berlin.
It’s like a slow increase in integration.
One becomes very much aware of how much the environment- the Federal policy impacts the “new”!
I still remember the status of Italians in the early 80s in West Germany as well.
And I remember the arrogance towards the East.
Nice, we consider them “people who are on a par with us”.
I still very much dislike the treatment of Turkish minorities!
This “Muslim-fear”, fuelled by CDU-members, that is used to lead wars with, is bothering me.
Honestly: There is no terrorism!
For 9 years I’m waiting for some kind of attacks vehemently announced by Schäuble in vain.
I wouldn’t want to be dark skinned and live in Germany!

I’m quiet happy with Berlin, concerning multiculturalism and plan to learn some Turkish.
A little.
For a start.

I’m sitting behind Ben in the studio.
Recording music with Ben is like making a date for “playing inside”.
Today we “play war”, adapted from Angela Merkel and Gerhard Schröder.
We’re creating an audio- war-scene.
Some cello, strong beats, German screamed commands, a helicopter, an explosion, sirens.
Real and healthy psycho-drama for boys from the first world who don’t want to hear that their nations
are assailing weak nations and kill innocent people far from home.
Gorgeous. We’re getting deeper and deeper into the world of mixing.
A little out of sirens.
A little more bass to the helicopter, letting end the explosions a little longer.
Playing with Ben.

I meet Chris on my way home.
He’s game. Tuesday we are going to record his drums in the phat studio.
Tomorrow we’ll drive about 60 kilometres in the area to take devices of his equipment.
The piccolo snare (caustic), deep stand floaters (tom-toms, fuck, how are they spelled?)
And a double pedal for the base.
He intends to show me a little of the landscape.
We sit together and talk about music.
In the age of 15 he started to tour with tough rock bands.
Simply dropped school.
20 years in the music business.
This man lives the drums!
He’s all for it now.
He’s going to give us the hard and booming beats we need for the Tornado Walk.
This piece is going to be a pure violence-rush.
From the music’s angle there is only the wish for a mixture of cultures!
Those last days. It feels strange like things are conforming right now.
There’s a huge happy end here for me.
Suddenly days are passing very fast.
This production. Wow!
I’ll come home with great stuff.
There’s a spot on TV and radio right now for the Atlanta Hawks (NBA)
on the private broadcast stations with my music.
30 seconds and 60 seconds long.
Dramatic string-setting leads from the basses to a speedy-queer folk-like leading voice.
(Like my brain had preset to some country riffs and melodies on its own).
On it, an attractive voice advertising for the new season of the Hawks.
In the beginning, pictures are occurring in slide mode. Developing into vivid videos in the end.
Fancy dunks!
We recorded this at Ben’s.
I want to write a piece with him on Monday with lap-steel-guitar, celli and whatsoever.
On Wednesday I’m going to fly to New York.
Tomorrow there will be the antepenultimate performance of the play.
This boils down to a lot of farewells.
Fuck!

.

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